Unter den europaweiten Trends der letzten Jahre gehört der Trend zur Freizeitgestaltung zu Hause und im eigenen Garten zu den markantesten. Zu den Gründen zählen neben der schwankenden Wirtschaftslage auch Selbstfindung und wachsendes Umweltbewusstsein. Heimwerktätigkeiten, Handarbeiten, Gemüsebeet und Gartenhaus haben allesamt ihre kleinbürgerliches Image abgelegt und sind so "in" wie lange nicht mehr. Zu den stärksten Vektoren dieses Phänomens zählen sicherlich auch die sozialen Netzwerke im Internet, die teilweise höchst spezialisiert mit Freizeitthemen befassen und Interessierten neben vielerlei werthaltigen Informationen auch Gelegenheit zur Kommunikation und zum Austausch von Ideen bieten. So sind es keineswegs nur die Werbe- aktivitäten von Baumärkten, die Menschen vom eigenen Gartenhaus träumen lasssen.
Der Markt für Gartenzubehör ist heute unüberschaubar groß. Bei Gertenhäuern reicht das Angebot von detaillierten Bauanleitung bis zu Fertigprodukten in jegweder Form und Grösse - es gibt kleine unscheinbare Gartenlauben und eigenständige Gebäude, die auch als Gästezimmer dienen können. Für Marketingverantwortliche bedeutet dies: Man kann von einem Rund-um-Markt sprechen, der es nicht nur erlaubt, das Gartenhaus als solches zu vermarkten, sondern der außerdem den Markt in Richtung Zubehör und Werkzeuge öffnet. Hier gilt es den Blick auf die Ursachen des Trends zu richten und mögliche Nebenmärkte zu erschließen. Rund-um-Pakete sind gefragt. Wer einnen Gartenhaus Bausatz bestellt und in Eigenregie zusammenbaut, will möglicherweise mit Werkzeugen ausgestattet werden und später mit nützlichen Ausstattungsideen. Doch nicht nur das: Tipps und Hinweise rund um den Bau und die Ausstattung von Gartenhäusern helfen Kundenbeziehungen nicht nur zu schaffen, sondern auch dauerhaft zu erhalten.
An dieser Stelle fällt das Augenmerk auf die Blogs und sozialen Netzwerke zum Thema Garten. Menschen, die ihre Freizeit ihrem Garten widmen, interessieren sich für professionelle und gute Tipps, die brauchbare und ehrliche Beiträge zur Lösung von Problemen schaffen. Hier kann Marketing einiges bewirken und entscheidende Impulse schaffen, die Mehrwert schaffen. Dabei gilt es tatsächlich den Blick auf das Problempotential zu werfen und weniger die Produktvermarktung im Blick zu haben. Nichts erkennen und entlarven Verbraucher schneller als Marketing- und Werbeaktionen, die sich hinter vorgeblich gut gemeinten Ratschlägen tarnen, aber die nur plumpen Produktabsatz bezwecken. Wichtiger ist es daher, mit Hilfestellungen bereit zu stehen. Dies fängt schon mit der Planung an. Dazu können Profitipps gehören, wie man die Größe des Gartenhauses richtig ermittelt sowie Hinweise darauf, welches Material sich für welches Gartenhaus am ehesten empfiehlt.